Chronik

Die ersten Anfänge im Rennsport gehen auf das Jahr 1954 zurück. Es war eine kleine Mannschaft, die mit Faltbooten an einigen Rennen teilnahm. Aber schon im Winter 1954/55 wurde mit dem Bau von vereinseigenen Rennkajaks begonnen. Mit diesen schnittigen Booten nahm man ab 1955 regelmäßig an Regatten teil.



Nach einigen Siegen bei Einladungs- und Bezirksregatten stellten sich dann 1957 die ersten größeren Erfolge ein. In diesem Jahr wurde die Mannschaft Hud-Symczak-Nikodem-Böckmann in Köln 2. Sieger bei der Jugendbestenermittlung von Nordrhein-Westfalen und 4. Sieger im Endlauf zur Deutschen Jugendmeisterschaft in Lübeck. 1958 war es dann die Mannschaft E, Nikodem-Linß-Vargel-Gampert, die bei der Jugendbestenermittlung von Nordrhein-Westfalen in Wuppertal 2. Sieger wurde. Das gleiche Ergebnis erreichte 1959 auch in Wuppertal die Mannschaft Giering-Pauly-Dietrich-Domberg, die dann im gleichen Jahr bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Essen 2. Sieger wurde. Mit diesem stolzen Erfolg waren sie die ersten KEL-Vertreter, die bei einer Deutschen Meisterschaft auf das begehrte Treppchen gerufen wurden.



Nach diesen drei erfolgreichen Jahren blieben dann in den nächsten Jahren die ganz großen Erfolge aus, aber dennoch darf man stolz auf die vielen beachtlichen Siege bei Einladungs- und Bezirksregatten hinweisen.



Ab 1968 übernahm dann Herbert Hud das Training der Leistungssportler. Er hat mit viel Geduld und Energie aus ganz jungen Sportlern eine neue schlagkräftige Rennmannschaft aufgebaut. Nach vielen schönen Erfolgen gelang ihm dann 1970 der 1. große Durchbruch. Die Mannschaft Bleiker-Schöneweiß wurde in Duisburg Westdeutscher Jugendmeister über 6000 m. Über die gleiche Distanz gelang ihnen im gleichen Jahr bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Bremen ein stolzer 2. Sieg.



1973 holte dann die Mannschaft Schittkowski-Uhe die erste Deutsche Jugendmeisterschaft für die Kanuten Emscher-Lippe. Nach der Westdeutschen Jugendmeisterschaft gelang ihnen in München auf der. Olympia-Regattastrecke die Deutsche Jugendmeisterschaft über 2000 m.



Jahr 1974 brachte wieder viele Erfolge. Jochen Schittkowski gelang mit Alexander Ajdacic die Verteidigung die Verteidigung seines Deutschen Jugendmeisters über 2000 m. Jochen Schittkowski wurde außerdem noch Landes-Jugendmeister über 500 m und über die gleiche Strecke 5. Deutscher Jugendmeister. Im gleichen Jahr wurde die Mannschaft Schittkowski-Ajdacic-Thiele-Gores Landes-Jugendmeister über 500 m und 4. Deutscher Jugendmeister über die gleiche Strecke.



Diese stolzen Erfolge sind die Früchte jahrelanger Aufbauarbeit.



Der Rennsport hat nicht nur große Sportler herausgebracht, sondern auch Kampfrichter, die vom Deutschen Kanuverband bei Deutschen Meisterschaften und bei internationalen Regatten eingesetzt werden.



Ein weiterer Beweis für die Rennsportbegeisterung sind die gut organisierten Regatten am Dattelner Meer. Der Erfolg dieser Regatten verdanken die Kanusportler nicht zuletzt auch Günter Weinert, der für unseren Verein 40 Regatten ausrichtete. Nach seinem Rücktritt als Regattaleiter wurde diese Position von Jochen Schittkowski übernommen, dessen Bestreben in den letzten Jahren die Schülerspiele innerhalb der Regatta in Datteln auszubauen, zu erheblichen Zuwächsen bei den jungen Leistungssportlern im eigenen Verein als auch bei Gastvereinen geführt hat.



Nach 50 Jahre Kanuten Emscher-Lippe haben die Leistungssportler des Vereins ca. 1 Million Trainingskilometer vor allem auf der neuen und früheren alten Fahrt hinter sich gebracht. Auf das Ergebnis - 2 Jugend Meister auf Bundesebene, 9 Jugend-Landesmeister NRW sowie viele zweite und dritte Plätze auf Bundes- und Landesebene - blicken der amtierende Sportwart Jochen Schittkowski und sein Vertreter Jürgen Pauly stolz zurück.


letzte Änderung 16.11.2010